Vegane Proteine – und wie Du damit abnehmen kannst

Vegane Proteine – und wie Du damit abnehmen kannst

Kennst Du das Gefühl? Der Sommer ist fast vorbei und damit auch die luftig lockere Sommerkleidung. Du holst Deine Jeans aus dem Schrank und merkst, dass es ganz schön eng wird. Dein größter Wunsch ist ein paar Kilo abzunehmen, um wieder Dein Wohlfühlgewicht zu erreichen. Es könnte natürlich auch sein, dass Du schon mega durchtrainiert und superzufrieden mit Deinem Body bist. Allerdings suchst Du nach einer Alternative zu Whey Protein, da Du keine Lust mehr auf Milchprodukte hast? Es wird höchste Zeit Dich mit pflanzlichen Proteinen vertraut zu machen. Ich habe für Dich recherchiert, warum pflanzliches Protein sowohl beim Muskelaufbau, als auch bei dem Wunsch Gewicht zu verlieren unverzichtbar ist.

Ein schlanker Körper mit pflanzlichen Proteinen?

Ein hartnäckiges Gerücht ist, dass Proteine einzig und allein dabei helfen Muskelmasse aufzubauen. Streng genommen ist das sogar falsch, denn sie spielen auch beim Abnehmen eine sehr wichtige Rolle. Proteine haben den Vorteil, dass sie lange satt halten und als schönen Nebeneffekt beim Aufbau von Muskeln helfen. Doch Vorsicht, Menge ist nicht gleich Qualität. Du solltest bei der Auswahl der richtigen Proteinquellen auf jeden Fall genau hinsehen.

Eiweiß und Muskelaufbau

Doch warum spricht jeder von Eiweiß und Muskelaufbau? Das liegt daran, dass der Muskel beim Wachstum vermehrt Eiweiß einlagert. Die Muskulatur des menschlichen Körpers verändert sich ständig, vor allem bei regelmäßigem Training wird sie kontinuierlich auf- und umgebaut. Deshalb ist es auch so wichtig, hochwertiges Eiweiß durch die Ernährung aufzunehmen. Entscheidend für diese Vorgänge ist die essentielle Aminosäure Leucin, die vor allem in Erbsen-, Hanf- oder Reisprotein zu finden ist.

Machen Proteinshakes überhaupt Sinn?

Aber klar! Allerdings solltest Du es mit den Shakes nicht übertreiben, sondern darauf achten, dass Du bereits über die Mahlzeiten genügend Eiweiß zu Dir nimmst. Ein bis zwei Proteinshakes pro Tag können aber eine sehr wertvolle Ergänzung sein. Zusammen mit Pflanzenmilch, Haferflocken, Bananen und Nüssen kann das Shake auch wunderbar als veganer Mahlzeitenersatz eingebaut werden. Das liegt ganz an Deinem persönlichen Energiebedarf, der sich nach Körpergröße, Gewicht und Kalorienverbrauch richtet. Diesen kannst Du über diverse Kalorienrechner im Internet herausfinden.

Was genau ist eigentlich Eiweiß?

Eiweiße oder auch Proteine genannt, übernehmen wichtige Funktionen im menschlichen Körper. Sie spielen zum Beispiel eine wichtige Rolle als Energielieferant. Proteine, die wir mit der Nahrung zu uns nehmen setzten sich aus langen Ketten zusammen, den so genannten Aminosäuren. Einige davon sind essentiell, das bedeutet, dass der Körper sie selber nicht herstellen kann. Umso wichtiger ist es, dem Körper hochwertige Proteine zur Verfügung zu stellen. Veganes Proteinpulver ist hier eine sinnvolle Ergänzung.

Welche Funktionen haben Eiweiße im Körper?

Eiweiße sind im Grunde die Baustoffe für unsere Zellen und das Gewebe (Muskelfasern, Organe, Blut). Allerdings ist das nicht alles, da auch Enzyme, Hormone und Antikörper aus Aminosäuren aufgebaut werden. Laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) kommt es hierbei nicht auf die Menge, sondern auf die Qualität an. Hierbei ist es entscheidend, wie ähnlich das Aminosäuremuster des Nahrungsproteins dem körpereigenen Protein ist. Die biologische Wertigkeit ist dann umso höher. Die biologische Wertigkeit definiert sich wiederum aus der Tatsache wieviel Körperprotein aus 100g Nahrungsprotein gebildet werden kann.

Hanfprotein – die perfekte Proteinquelle

Hanfprotein ist eine besonders wertvolle Quelle, da es eine sehr hohe biologische Wertigkeit besitzt. Zudem ist es reich an essentiellen Fettsäuren, wie der Omega-3 und Omega-6 Fettsäure. Unglaublich, aber das Protein besitzt alle 20 Aminosäuren und dazu auch die 9 essentiellen. Hanfprotein ist ein sehr leicht verdauliches veganes Protein und durch seine Eiweißzusammensetzung einzigartig, da es sehr ähnlich zum körperähnlichen Eiweiß ist. Im Wesentlichen enthält es zwei Arten von Proteinen, zu 65% Globulin Edestin und zu 35% Albumin, die auch globuläre Proteine genannt werden. Diese lösen sich leicht und sind somit ideal verwertbar für den Menschen.

Warum Erbsenprotein?

Hättest Du gewusst, das Erbsenprotein nicht aus den allbekannten grünen Erbsen, sondern aus gelben Erbsen gewonnen wird? Um Erbsenprotein-Isolat zu gewinnen werden sie fermentiert, um den Eiweißgehalt zu steigern. Nach diesem Prozess weist das Proteinpulver einen Gehalt von 85% hochwertigstem Protein auf. Dabei enthalten sie die besonderen Aminosäuren Arginin und Lysin, die leistungssteigernd, aber gelichzeitig stress-senkend wirken. Erbsenprotein hat den besonderen Vorteil das Muskelwachstum, aber gleichzeitig auch die Fettverbrennung anzuregen. Ein weiterer Pluspunkt sind die enthaltenen Aminosäuren BCCA, die dem Körper besonders schnell zur Verfügung stehen und besonders Nieren-schonend sind.

Reisprotein – das Dritte im Bunde

Nicht ganz so viel Eiweiß wie Erbsenprotein, aber mit 80% immer noch unter den Spitzenreitern ist das Hanfprotein. Es hat wie seine Kollegen ein nahezu perfektes Aminosäureprofil. Dazu ist es eine besonders reiche Quelle für Vitamin E und enthält nur sehr wenig Kohlenhydrate. Es eignet sich also sehr gut für alle, die Gewicht verlieren möchten. Alle drei vorgestellten Proteinpulver sind absolut hochwertig und perfekt als Nahrungsergänzung geeignet.

Muss es Bio Proteinpulver sein

Meine persönliche Antwort lautet eindeutig ja, denn wer hat schon Lust Rückstände von Pestiziden zu sich zu nehmen? Zudem macht es Sinn, ein Produkt zu kaufen, das auch einheimische Bauern und Hersteller unterstützt. Faire Bedingungen für alle. Aber jetzt wünsche ich Dir erst einmal viel Spaß beim Abnehmen, Trainieren oder Beidem!

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