10 einfache Schritte für ein gesünderes und glücklicheres (veganes) Leben

10 einfache Schritte für ein gesünderes und glücklicheres (veganes) Leben

Nachdem ich meine Vegan Challenge begonnen hatte, habe ich viele Fragen gehört: „Warum machst Du das eigentlich?“, oder „das kannst Du doch gar nicht auf Dauer durchhalten.“ Dazu kam ein Gespräch mit einer Freundin, die mir erzählte, dass sie das vegane Dasein wieder aufgegeben hat, wegen einem vermeindlichen Mangel an Nährstoffen? Für mich ist das der Grund einmal darzustellen, wie meine Umstellung auf ein veganes Leben verlief und hoffe, dass ich Dir mit meinen Tipps ein wenig Unterstützung geben kann.

1) DIE UMSTELLUNG: Von heute auf morgen vegan? Ja das ist sicher eine Option und mit sehr viel Zeit und Willen wirst Du es auch von einem Tag auf den anderen schaffen. Allerdings sind fast alle von uns in einem Job der uns fordert und haben wenig Zeit sich den ganzen Tag nur mit Ernährung zu beschäftigen. Deshalb ist es wichtig, dass Du Dir Zeit nimmst und die Umstellung sanft angehst. Setzte Dich nicht unter Druck, sondern fange langsam damit an und ersetzte zunächst eine Mahlzeit am Tag durch ein veganes Essen. Nach und nach wirst Du immer mehr Gefallen daran finden und es wird Dir sogar fremd vorkommen, wenn Dir jemand ein Butterbrot vor die Nase hält.

2) DEIN VORRATSSCHRANK: Ich bin mir ganz sicher, dass sich in deinem Vorratsschrank viele tierische Lebensmittel befinden. Für eine vegane Ernährung macht es Sinn, deinen Schrank mit pflanzlichen Basics zu füllen, die Du jeden Tag auf’s neue brauchst. Ich werde in Kürze eine Liste veröffentlichen mit Produkten, die ich immer im Haus habe -die sogenannten Basics-. Bei vielen Dingen macht es Sinn auf Vorrat zu kaufen. Ich denke hier zum Beispiel an Sojamilch, die ich jeden Tag für meinen Latte brauche.

3) GENIESSE DEIN ESSEN: Freue Dich über die neuen Möglichkeiten, die Dir Deine vegane Ernährung bietet und genieße Deine Mahlzeiten. In Zeiten von Stress in Beruf und Freizeit haben wir uns angewöhnt, oftmals schnell zwischendurch einen Happen zu essen. Daneben haben wir noch das Smartphone in der Hand oder telefonieren, während wir uns die Happen in den Mund stecken. Glaub mir, ein wenig Entschleunigung tut gut. Nimm dir Die Zeit Dein Essen zu genießen und zwar jeden Bissen davon.

4) SEI ORGANISIERT: Was gibt es Schlimmeres, als sich auf ein tollen Abend mit Deinen Liebsten zu freuen und dann erst einmal eine Stunde zu diskutieren was man den eigentlich essen will? Ich habe mir deshalb angewöhnt, mir am Sonntag eine Stunde zu nehmen und einen groben Plan für die Woche zu machen. So kann ich meinen Einkauf erledigen, ohne noch fünfmal in den Bio-Supermarkt zu rennen und das eine oder andere Superfood nachzukaufen. Vor allem ist ist die Verfügbarkeit an gewissen Bio-Lebensmitteln oder Superfoods auf dem Land teilweise immer noch sehr schlecht. Deshalb kaufe ich auch sehr gerne online.

5) HÖRE AUF DEINEN KÖRPER: Dein Körper weiß am besten was er braucht und gibt Dir auch die richtigen Signale. Wenn Du satt bist, dann höre auf zu essen. Wenn Du Dich hungrig fühlst, dann gönne Dir einen Snack. Wenn Du Dich mit einem bestimmten Lebensmittel unwohl fühlst, dann lasse es wenn und finde heraus wie Du Dich fühlst. Nimm Dir Zeit Deinen Körper besser kennenzulernen.

6) FÜHLE DICH NICHT SCHLECHT: Wenn Du Dich einmal an einem Stück fangfrischem Fisch oder einem anderen, nicht veganen Lebensmittel vergreifst. Es geht darum, einen veganen Lebensstil zu leben und sich nicht sich aus der Gesellschaft auszuschließen. Nur Du allein bestimmst, in wie weit Du dich vegan ernährst wie strikt Du damit umgehst. Denk daran: Keiner ist perfekt!

7) ESSE ALLE FARBEN: Ich habe festgestellt, dass die besten Mahlzeiten die buntesten sind. Es ist nicht nur schöner für das Auge sich durch den Regenbogen zu essen, sondern gibt dir die volle Dosis an Vitaminen und Mineralstoffen. Hmmm, ich erinnere mich gerade einen meine letzte Salat Bowl mit buntem Karottendressing (Yummy!)

8) VEGAN ESSEN IST KEINE DIÄT: Viele verwechseln vegan essen mit einer Diät. Sicherlich ist es sehr wahrscheinlich, dass Du einige Kilos abnehmen wirst. Allerdings ist es gerade bei einem veganen Lebensstil wichtig, sich ausgewogen zu ernähren. Die Küche sollte abwechslungsreich sein und vollwertig. Hier geht es nicht um Kalorien zählen, sondern um Genuss. Ich möchte gerade auch gar nicht wissen, wie viel Kalorien mein letztes Stück Raw Cheesecake hatte.

9) SEI CREATIV: Übung macht den Meister. Lass Dich nicht entmutigen, wenn ein Rezept einmal nicht so schmeckt. Hier war zum Beispiel das eine Rucola Pesto, das zwar super aussah aber leider ungenießbar war (Na klar, das lag ausschliesslich am schlechten Geschmack des Rucolas). Hier hat sich der Kompost darüber gefreut. Ich war etwas geknickt, aber mittlerweile habe ich den Dreh raus. Manchmal nehme ich ein Lebensmittel und lasse mit einfach was einfallen, dabei sind schon die leckersten Gerichte rausgekommen. Kreativität lohnt sich!

10) MACHE ES ZU EVENTS: Veganen Burgerabend? Veganen Sushi Abend? Ich gebe zu, dass es eine wahnsinnige Überwindung war, meine Familie und Freunde das erste Mal zu einem veganen Kochabend einzuladen. Allerdings waren das die lustigsten Abende überhaupt, denn es hat einfach jedem geschmeckt und die Stimmung war prima. Vor allem bei Sushi, Burgern und Pizza kann jeder mithelfen, belegen und somit wird die ganze Sache schnell zu einem Familien-Event.

ENJOY!

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ENDE VEGAN CHALLENGE #1MUST HAVE LEBENSMITTEL ALS VEGANER
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